Brandenburg: Ein Forellenhof, wo alles aus einer Quelle kommt

Matthias und Susanne Engels inmitten der Teiche des Forellenhofs Rottstock

Susanne Engels hat Tränen in den Augen, als sie über die Teiche des Forellenhofs Rottstock hinwegblickt. Das liegt aber weniger an der Rührung über den idyllischen Anblick, sondern am eiskalten Wind, der über den Hohen Fläming fegt. Dabei wäre Rührung angesichts des Erreichten durchaus verständlich.

Der Forellenhof, das sind 25 Teiche mit Forellen, Stör und Saibling, betrieben von einem Ehepaar, das seine Karriere im TV-Bereich nach 20 Jahren aufgab, um auf das brandenburgische Land zu ziehen, 100 Kilometer von Berlin entfernt. Der Hof, das ist "über 100 Jahre Tradition", erzählt die 49-Jährige, "es ist deutsche Geschichte in einem Mikrokosmos". Er existiert seit der Kaiserzeit, überstand die Nazis, die DDR – da war er ein Teil des VEB Binnenfischerei Potsdam – und die Wendezeit. Die Engels übernahmen ihn vor gut vier Jahren, im Oktober 2013. "Kulinarik und Produktqualität als natürliches Zusammenspiel war ein Schwerpunkt in meinem Leben", sagt die gebürtige Nürnbergerin. "Und wir liebten gutes Essen. Der Schritt war also für mich ganz logisch."

Der Anfang war schwierig, auch wegen Baustellen vor der Tür, die die Kunden abschreckten. "Wir mussten viel früher nach Berlin als gedacht", sagt sie. Sie wollten in jedem Fall in die Spitzengastronomie – und schafften es. "Matthias Diether vom 'First Floor' im 'Hotel Palace Berlin' war unser erster Sternekunde." Weitere folgten. Denn Hotels und gehobene Restaurants bestellen gerne die Produkte des Forellenhofs Rottstock, darunter auch ...

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