Brasiliens Ex-Präsident Lula scheitert erneut vor Gericht mit Berufungsantrag

Die Anwälte des früheren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva sind vor Gericht erneut mit einem Antrag gegen die Verurteilung Lulas wegen Korruption gescheitert. Lula will eine Haftstrafe vermeiden und bei der Präsidentschaftswahl erneut antreten

Die Anwälte des früheren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva sind vor Gericht erneut mit einem Antrag gegen die Verurteilung Lulas wegen Korruption gescheitert. Ein Richter des Obersten Gerichtshofes, Edson Fachin, wies den Antrag am Freitag vorerst ab. Er erklärte aber zugleich, alle elf Richter des Obersten Gerichtshofes würden sich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal mit dem Antrag befassen.

Lula war wegen Korruption für schuldig befunden worden und im vergangenen Monat zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er versucht, alle juristischen Mittel auszuschöpfen, um dem Gefängnis zu entgehen, da er bei der für Oktober geplanten Präsidentschaftswahl erneut für das höchste Staatsamt kandidieren will. Umfragen zufolge ist er klarer Favorit.

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