Brennende Felder sorgen für starke Luftverschmutzung in Neu Delhi

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Indische Bauern brennen ihre Felder ab (AFP/NARINDER NANU)

Neu Delhi leidet wieder einmal unter starker Luftverschmutzung, weil Bauern in der Umgebung der indischen Hauptstadt ihre Felder abbrennen. Die Feinstaub-Belastung lag nach Behördenangaben am Mittwoch an mehreren Orten in Neu Delhi um das 16-fache über dem Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mehr als ein Viertel der Luftverschmutzung ging demnach auf die Feuer zurück.

Zu Beginn des Winters verbrennen zehntausende Kleinbauern rund um die indische Hauptstadt Erntereste auf ihren Feldern, um nach der Reisernte Platz für Weizen zu machen. Die Praxis wurde vor zwei Jahren verboten, aber viele Bauern, vor allem im Bundesstaat Punjab nördlich von Neu Delhi, halten sich nicht daran.

In Punjab hat die regionale Umweltbehörde in den vergangenen Wochen rund 47.000 Feldbrände gemeldet, mehr als 5000 allein am Dienstag. Zur Smogbelastung in Neu Delhi hat außerdem das hinduistische Lichterfest Diwali beigetragen. Beim dem Fest wurden vergangene Woche unzählige Öllampen und Kerzen abgebrannt und Feuerwerkskörper gezündet.

mid/pe

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