Nach Brexit: Berlin bietet mehrere Standorte für wichtige EU-Behörde an

Der Senat kämpft darum, dass die in London ansässige „European Medicines Agency“ (EMA) in Berlin angesiedelt wird.

Der Senat kämpft darum, dass die in London ansässige "European Medicines Agency" (EMA) nach dem EU-Austritt Großbritanniens in der deutschen Hauptstadt angesiedelt wird. Bis dahin muss Berlin aber noch etliche Hürden nehmen. Eine finale Entscheidung über den künftigen Sitz der EMA wird in der Runde der Staats- und Regierungschefs der EU-Mitglieder getroffen.

Wann das geschehen wird, ist noch unklar. Zuvor muss die Bundesregierung für eine Unterstützung Berlins gewonnen werden, da die Kandidatur von der Bundesregierung eingebracht und ausgehandelt werden muss. Doch auch Bonn will die EU-Behörde zu sich ziehen und hat dabei prominente Fürsprecher, darunter Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Städte in anderen Ländern bewerben sich ebenso.

Einer der Vorteile Berlins im Wettbewerb um die lukrative Ansiedlung bestehe darin, dass es hier sogar mehrere geeignete Standorte gebe, erklärte Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Abgeordneten Stefan Förster. Jeder Standort weise unterschiedliche Vorzüge aus. Böhning nannte den Campus Buch (Pankow), wo bereits große Einrichtungen der Spitzenforschung, die Charité und ein Helios-Krankenhaus ansässig seien, sowie die Europacity am Hauptbahnhof, unweit der Charité Mitte.

Möglich sei aber auch, die EMA am Verkehrsknoten Bahnhof Südkreuz oder im Wissenschafts- und Technologiezentrum Adlershof unterzubringen, erläuterte der Chef der Senatskanzlei. Die FDP-Anfrage ist noch nicht...

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