Britin: "Ich verlor Tochter und Mann – dann erst lernte ich das Leben zu schätzen"

Deborah Binner

Die Britin Deborah Binner musste innerhalb kurzer Zeit zwei Schicksalsschläge verkraften. Erst starb ihre Tochter an Krebs, dann ihr Mann an einer seltenen Krankheit. 

In diesem Beitrag schreibt sie, wie ihr das die Kraft gegeben hat, mehr aus ihrem Leben zu machen.

“Meine Mission im Leben ist es, nicht nur gerade so zu überleben, sondern aufzublühen – und das mit etwas Leidenschaft, etwas Mitgefühl, etwas Humor und etwas Stil.”

Diese Worte von Maya Angelou fassen perfekt zusammen, wie ich gerade lebe und wie ich noch bis zum Ende meiner Tage weiterleben will. Einige Menschen – darunter ich selbst – fragen sich, wie ich es überhaupt geschafft habe, zu überleben.

Denn ich habe kurz nacheinander erst meine Tochter und dann meinen Ehemann verloren. Zwei Schicksalsschläge, die völlig außerhalb der natürlichen Ordnung der Dinge lagen. Und wie sollte ein Mensch nach solchen Ereignissen weiterleben oder sogar noch aufblühen?

Doch ich habe genau das geschafft. Und ich hoffe, anderen Menschen dadurch zeigen zu können, dass das Leben auch nach einem Todesfall weitergeht.

Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch auch, dass jeder zuerst einmal selbst wollen muss, dass es einem wieder besser geht. Und dass jeder anschließend unglaublich hart daran arbeiten muss, um an diesen Punkt zu gelangen.

Meine Tochter war perfekt, alle liebten sie – doch sie war todkrank

Die erste persönliche Katastrophe meines Lebens drehte sich um meine wunderschöne und perfekte Tochter Chloe. Sie war ein beliebtes, großes, dunkelhaariges Mädchen mit großen, blaugrünen Augen.

Ich hatte immer geglaubt, dass ihr die Welt zu Füßen lag. Doch ich hatte keine Ahnung, dass in ihrem wunderschönen, jungen Körper demnächst die Hölle ausbrechen würde.

...Weiterlesen auf HuffPost