Britische Polizei: Zwischen Bürgernähe und Anti-Terrorkampf

Blumen und ein Foto des ermordeten Polizisten Keith Palmer am Anschlagsort in London. Foto: Dominic Lipinski

Der Polizist Keith Palmer bewachte das britische Parlament, als er bei dem Anschlag am Mittwoch von einem Attentäter erstochen wurde. Der 48-Jährige Familienvater selbst trug keine Waffe.

Die große Mehrheit aller Polizisten im Vereinigten Königreich ist unbewaffnet. In London trägt nur jeder zehnte «Bobby» eine Schusswaffe. Doch nach den Terroranschlägen von Paris im Jahr 2015 rüstete auch die Londoner Polizei auf. Nun schützen rund 2800 bewaffnete Polizisten die britische Hauptstadt. Nach dem jüngsten Anschlag vor dem Parlament zeigen sie in der ganzen Stadt Präsenz.

Die britischen Behörden sind stolz auf ihre bürgernahen «Bobbies», die man jederzeit ansprechen darf und soll. Eine landesweite Umfrage im vergangenen Jahr ergab zudem, dass vier von fünf Polizisten keine Schusswaffe tragen wollen. Sechs von zehn Polizisten zeigten sich aber bereit, eine Elektroschockpistole mit in den Dienst zu nehmen.

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