Britische Studie: Großveranstaltungen ohne Maske "nicht riskanter als Shopping"

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Laut einer Forschungsreihe der britischen Regierung soll das Risiko einer Corona-Ansteckung bei Massen-Events wie Konzerte so gering sein wie bei einem Restaurantbesuch. (Bild: Getty Images/monkeybusinessimages)
Laut einer Forschungsreihe der britischen Regierung soll das Risiko einer Corona-Ansteckung bei Massen-Events wie Konzerte so gering sein wie bei einem Restaurantbesuch. (Bild: Getty Images/monkeybusinessimages)

Laut einer britischen Studie sind Massenveranstaltungen ohne Abstand und Mund-Nasen-Schutz kaum ansteckender als ein Einkaufsbummel oder Restaurantbesuch.

Gute Nachrichten für Festivalveranstalter - zumindest in Großbritannien: Nach einer mehrteiligen Testreihe hat die britische Regierung nun die ersten Ergebnisse ihres Pilotprojekts bekannt gegeben. Laut den Daten sollen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte, trotz fehlender Masken und Abstandsregelungen ein ebenso geringes Corona-Ansteckungsrisiko wie der Besuch eines Einkaufszentrums oder Restaurants mit sich bringen.

Im Rahmen eines Forschungsprogramms durften in den vergangenen Wochen tausende Musikliebhaber in England ohne jegliche Beschränkungen an Veranstaltungen teilnehmen. In Liverpool etwa feierten am 2. Mai 5.000 Zuschauer bei einem Konzert der Indie-Band Blossoms. Teilnehmen durfte allerdings nur, wer einen negativen Test vorweisen konnte. Auch nach dem Konzert mussten die Besucher einen Test machen und ihre Kontaktdaten an das Gesundheitsamt weitergeben, um mögliche Ansteckungen nachverfolgen zu können.

Laut der britischen Zeitung "The Times" sollen die vorläufigen Auswertungen der Testreihe ergeben haben, dass mit Testungen, verbesserter Belüftung und anderen mildernden Faktoren das Risiko einer Virusübertragung auch bei Massen-Events Sportveranstaltungen und Konzerten deutlich gesenkt werden kann.

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