Bruder Hans-Günther Kaufmann - "Es war Christines Wunsch zu gehen"

Kimberly Hoppe

Elf Tage kämpfen die Ärzte um ihr Leben. Nachts um halb drei hört Kaufmanns Herz auf zu schlagen. Ihre Familie ist voller Schmerz. Der Trost: "Endlich findet sie ihren Frieden".

Rund um die Uhr sind ihre Liebsten bei ihr. Sonst ist es immer Christine Kaufmann († 72, "Rosen-Resli", "Stadt ohne Mitleid", "Monaco Franze") gewesen, die die Familie zusammenhält. Jetzt hält die Familie zusammen, damit ihre geliebte Mami, Schwester und Omi überlebt. Ihre Angehörigen kennen Christines starken Lebenswillen, haben bis zuletzt die Hoffnung, dass ein Wunder geschieht. Seit elf Tagen liegt die berühmte Schauspielerin, Buch-Autorin und Expertin für natürliche Schönheit auf der Intensivstation im Klinikum Bogenhausen.

In der Nacht zu Dienstag, um halb drei Uhr, hört ihr Herz, ihr großes Herz, auf zu schlagen. Zwei Tage zuvor haben die Ärzte sie aus dem künstlichen Koma geholt, langsam und in der Hoffnung, dass sie so mit der Chemotherapie anfangen können. Beim ersten Versuch ist ihr Kreislauf zusammengebrochen, doch eine Chemo ist unausweichlich, schließlich soll die akute Leukämie so schnell wie möglich behandelt werden. Dazu die Sepsis (Blutvergiftung) und verschleppte Grippe-Viren.

Selbst für einen starken Menschen wie Christine Kaufmann ist das zu viel. Nach ihrem Zusammenbruch vorletzten Freitag – ihr Teenie-Enkel Raphael (Sohn von Tochter Allegra) hat sie bewusstlos in ihrer Schwabinger Wohnung gefunden – ist Christine nicht mehr zu sich gekommen.
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