Brunosaal, Komarhof und Co.: Sechs Orte, die Sie in Klettenberg besucht haben sollten

Klettenberg gilt als eines der grünsten Veedel Kölns.

Den Charme Klettenbergs machen die ansprechende Wohnhaus-Architektur, ein altes Gehöft und nicht zuletzt die große Ruhe in vielen Straßen aus. Sechs Orte, die Sie im Veedel besucht haben sollten.

Der Klettenbergpark

Immerhin sechs Hektar groß und gerade etwas über 100 Jahre alt ist der Klettenbergpark – ein Park mit eigener KVB-Haltestelle. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube entstand von 1905 bis 1907 Grün für die Klettenberger: Steil geht es hinunter zum kleinen Weiher, auf dem Enten ihre Bahnen ziehen und den ein Spazierweg umrundet.

Der Brunosaal

Auch außerhalb der Grenzen Klettenbergs ist er bekannt und durchaus beliebt: der Veranstaltungssaal der katholischen Pfarrkirche St. Bruno am Sülzgürtel. Er hat Platz für mehr als 400 Zuschauer und eine große Bühne für ein ganzjähriges, buntes Programm – aktuell z.B. Lesungen der lit.Cologne, Puppentheater für Kinder und immer wieder Kleinkunst. Interessierte Klettenberger oder Sülzer treffen dort regelmäßig auf Nachbarn oder Bekannte, die auch „in den Brunosaal“ gehen wollten, wie man im Veedel sagt.

Die schwarze Bahn

An diesem Haus vorbei fuhr die „Schwarze Bahn“ bis Mitte der 1970er Jahre. Nun erinnert daran auf der Rhöndorfer Straße nur noch das Gitter zwischen der Straße und dem Rasenstreifen mit Fuß- und Radweg. Ihren Namen erhielt die Bahn aus offensichtlichen Gründen. Sie transportierte vor allem Briketts vom Braunkohletagebau Berrenrath nach Sülz und fuhr anfangs kohlebetrieben. Der Ruß war von weitem zu sehen. Anfangs gab es auf dieser Linie auch Personenzüge – als sich in den 60er Jahren immer mehr Menschen ein Auto leisten konnten, fuhren nur noch die Gütertransporte.

Der Komarhof

Man kann in Klettenberg leben und nie den Komarhof entdecken. Das liegt daran, dass der alte, 1348 erstmals urkundlich erwähnte Hof ziemlich abseits liegt – am Ende der Geisbergstraße und kurz vor der Bahnunterführung nach Zollstock. Von seinem Ruf als „ein herrlich Rittergut“ um 1550 bekommt noch immer einen Eindruck, wer die Hofanlage und das Herrenhaus betrachtet. Auch wenn das Lehnsgut mehrfach umgebaut und im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, hat der Hof seinen Charme bewahrt.

Die Siebengebirgsallee

Weg vom Lärm der Luxemburger Straße mit ihren vier Spuren und der Linie 18 – wer in eine der Seitenstraßen abbiegt, die allesamt nach den Bergen des Siebengebirges benannt sind, gelangt früher oder später zur Siebengebirgsallee, die sich bogenförmig vom Klettenbergpark bis zur Kreuzung Gottesweg/Luxemburgerstraße zieht. Besonders schön: Die Stille und die um 1900 erbauten Gründerzeit- und Jugendstilhäuser, die erahnen lassen, wie es in Köln an vielen Stellen vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen hat.

Der Wochenmarkt

Zweimal in der Woche ist das Parken rund um den Klettenberggürtel besonders schwierig: mittwochs und samstags, wenn die Klettenberger mit ihren Nachbarn aus Sülz und Zollstock über den Wochenmarkt schlendern. Zwischen Ständen mit Blumen oder Kleidung, Fisch- und Bäckerwagen verkaufen dort auch Feinkosthändler ihre Käse- oder Antipasti-Spezialitäten, es gibt Unterwäsche und – nicht zu vergessen: viele Obst- und Gemüsestände aus der Region....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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