Brutale Bankräuber in Brasilien fesseln Geiseln an Motorhauben

·Lesedauer: 1 Min.
Ausgebranntes Auto nach dem Bankraub in Aracatuba (AFP/Lazaro Jr.)

Bei einem spektakulären Banküberfall in Brasilien haben schwer bewaffnete Gangster Geiseln genommen und als menschliche Schutzschilde an die Motorhauben und Dächer ihrer Fluchtwagen gebunden. Die Kriminellen setzten nach Polizeiangaben vom Montag (Ortszeit) bei ihrem Überfall auf zwei Banken in Araçatuba unter anderem Sprengstoff und Drohnen ein. Zwei unbeteiligte Zivilisten und einer der Räuber kamen ums Leben, zwei Gangster wurden festgenommen.

Um die Polizei von der Verfolgung abzuhalten, legten die Gangster an mehreren Stellen in der 200.000-Einwohner-Stadt Sprengsätze aus und umzingelten Polizeiwachen. Die Männer hätten schusssichere Westen, Gewehre und Helme getragen und wie Soldaten ausgesehen, berichtete ein Augenzeuge dem Sender Globo TV.

Die Provinzregierung ordnete die Bildung einer 380 Mitglieder starken Sonderkommission der Polizei an, um die Bande zu fassen. In Brasilien hatte es in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe groß angelegter Banküberfälle mit schweren Waffen gegeben.

gt/gap

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.