Bundesbank: Berliner stehen zwei Stunden für die Fünf-Euro-Münze an

Eine Sondermünze der Bundesbank zieht Hunderte Berliner an. Im Internet wird für sie das Sechsfache des Verkaufspreises gefordert.

"Was ist denn hier los?", fragte eine Radlerin und stieg neben der Bundesbank-Filiale in Charlottenburg vom Rad. An der Bismarckstraße bildete sich am Donnerstagmorgen eine Schlange aus Hunderten Menschen, die sich um einen ganzen Block wand. Das Objekt der Begierde war die neue Fünf-Euro-Sammlermünze. Am Donnerstag gab die Bundesbank sie erstmals heraus und verkaufte innerhalb weniger Stunden mehr als 2000 Stück.

Das Geldstück bildet den Auftakt zur fünfteiligen Reihe "Klimazonen der Erde". In den kommenden vier Jahren werden weitere Sondermünzen herausgegeben. Die aktuelle Prägung "Tropische Zone" zeigt einen Papagei und verschiedene tropische Bäume, die den Regenwald symbolisieren. Das ganz Besondere ist aber der rote Kunststoffring, der in die Münze eingelassen ist.

"Uns gefällt der Ring so mäßig", sagten Katharina Reichenbach und ihr Vater. Er ist passionierter Numismatiker und hat mehr als 5000 Münzen zu Hause. Trotz seiner Erfahrung ist er über den Andrang erstaunt: "Ich habe noch nie so viele Menschen gesehen, die wegen einer Münze anstehen." Eineinhalb Stunden warteten sie zu diesem Zeitpunkt bereits und viele Meter bis zum Eingang lagen noch vor ihnen.

Familie Reinhardt hielt ihre Sondermünze schon in den Händen – nachdem sie mehr als zwei Stunden gewartet hatten. Seit Jahren fahren die 78-jährige Ursula und ihr Sohn Olaf Reinhardt zusammen zur Filiale der Bundesbank, wenn neue Sondermünzen ausgegeben werden. "Bei uns ist das ein Familienausflug und hat eine lange Trad...

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