Bundesbank: Neue Sicherheitsmerkmale bringen 50-Euro-Schein auf "heutigen Stand"

Auch der Fünfziger bekommt neue Sicherheitsmerkmale

Die ersten Verbraucher können ab Dienstag mit etwas Glück den neuen 50-Euro-Schein in den Händen halten. 5,4 Milliarden Exemplare der neuen Banknote geben die nationalen Notenbanken in der Eurozone im ersten Schritt an Kreditinstitute aus, wie die Bundesbank am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Diese bringen die neuen Scheine dann über Geldautomaten und an ihren Schaltern unter das Volk.

Nach dem Fünf-, Zehn- und 20-Euro-Schein ist der Fünfziger dann die vierte Banknote, die durch neue Sicherheitsmerkmale fälschungssicherer werden soll. Mit den neuen Sicherheitsmerkmalen werde der 50-Euro-Schein "auf den heutigen Stand der Technik gebracht", erklärte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Diese Neuerungen seien "umso bedeutender", da der 50-Euro-Schein die im Euroraum am häufigsten gefälschte Banknote sei.

Wie schon beim 20-Euro-Schein hat der neue 50-Euro-Schein ein "Porträt-Fenster". Wird die Banknote gegen das Licht betrachtet, erscheint im durchsichtigen Fenster am oberen Ende des Hologramms ein Porträt der Europa. Dies ist auch im Wasserzeichen zu sehen. Zudem gibt es eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau.

Die alten 50-Euro-Scheine bleiben weiter gültig. Sie sollen eine Zeit lang parallel mit den Scheinen der neuen Serie im Umlauf sein.

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