Bundesliga: Abstiegskampf kurios - Sag niemals nie

Der Hamburger SV verliert entgegen aller Wahrscheinlichkeit zu Hause gegen Darmstadt. Das zeigt: Im Abstiegskampf ist alles möglich.

Berlin.  Hohn und Spott gab's für den Hamburger SV gratis dazu. Wer schafft es denn auch, zu Hause gegen Darmstadt 98 zu verlieren, das Schlusslicht der Bundesliga, den designierten Absteiger, und vor allem: die Mannschaft, die es in 14 Spieltagen nicht fertiggebracht hatte, auf fremdem Platz auch nur ein einziges Pünktchen zu ergattern? Antwort: Nur der HSV, der von den jüngsten neun Heimspielen sieben gewonnen und keins verloren hatte – also hagelte es nach dem 1:2 gegen die "Lilien" erstmals seit Wochen wieder Pfiffe von den Rängen des Volksparkstadions, ehe die frechen Darmstädter via Twitter einen Seitenhieb hinterherschoben.

"Nicht mal absteigen können wir ...", schrieben die Gäste – natürlich in Anlehnung an die legendäre Boulevard-Schlagzeile aus dem Jahr 2014, die den Relegationserfolg des HSV gegen Greuther Fürth gewürdigt hatte.

Das rettende Ufer ist noch lang nicht in Sicht

Dass die Hanseaten auch in diesem Jahr wieder in die gefürchtete Saisonverlängerung müssen, scheint keineswegs ausgeschlossen. Dabei wähnten sie sich vor zwei Wochen schon fast am rettenden Ufer – nach sechs Siegen und zwei Remis aus neun Rückrundenspielen und Tabellenplatz 14, immerhin vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang und euphorisiert durch einen Sieg gegen starke Hoffenheimer.

Nach Niederlagen in Bremen und gegen Darmstadt steht dem HSV das Wasser jedoch wieder bis zum Hals. Folgt am Sonntag beim direkten Konkurrenten FC Augsburg eine Niederlage, dürften die Nerven in Hamburg endgültig blank...

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