Bundesliga: Dardai rechnet neu: Nur noch zwölf Punkte für Europa

Hertha-Trainer Dardai rüffelt und lobt Talent Marximilian Mittelstädt

Berlin.  Um mit der guten Nachricht zu beginnen: Zum ersten Mal nach 13 ­Tagen war Marvin Plattenhardt nach überstandener Mittelohrentzündung beim Hertha-Training dabei. Ob die Zeit reicht für einen Einsatz des Linksverteidigers am Mittwoch beim Spiel in Mönchengladbach (20 Uhr), ist noch fraglich. Klar ist, dass Hertha BSC Bedarf an einem Linksverteidiger hat.

Weil Plattenhardt-Stellvertreter Maximilian Mittelstädt der Pechvogel war bei der 1:3 (1:1)-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim. Mittelstädt hatte am Freitag den Handelfmeter verursacht, der Hertha die Führung durch Peter Pekarik (32.) kostete – Andrej Kramaric traf zum 1:1 (39.). Nach 58 Minuten ging Mittelstädt an der Außenlinie in eine riskante Grätsche, Schiedsrichter Benjamin Brand zückte Gelb-Rot für den Berliner.

Mittelstädt: Ein Lernprozeß für mich

Trainer Pal Dardai rügte: "Bei der Situation darf Maxi nicht runtergehen, er muss stehenbleiben und den Gegner lenken." Trotzdem warb Dardai um Verständnis für das Eigengewächs – Mittelstädt (20) spielt seit 2012 bei Hertha: "Er ist immer noch mein Freund", sagte der Trainer. "Junge Spieler dürfen ­Fehler machen. Wichtig ist, dass sie lernen." Mittelstädt war zerknirscht: "Ich habe zuerst den Ball gespielt und dann den Gegenspieler berührt. Wenn der Schiedsrichter da auf Freistoß entscheidet, okay. Aber die Gelbe Karte habe ich nicht verstanden. Trotzdem muss ich das jetzt akzeptieren. Das ist ein Lernprozess für mich."

Trainer Dardai hat noch einiges vor mit dem U20-National...

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