Bundesliga: Hertha BSC empfängt RB Leipzig: Fan-Proteste erwartet

Hertha empfängt mit Leipzig den umstrittensten Klub des Landes. Fan-Aktionen sind programmiert, das Spieltagskonzept wird angepasst.

Berlin.  Die Anspannung steigt, natürlich, schließlich kommt am Sonnabend nicht irgendein Bundesligist ins Olympiastadion, sondern das klubgewordene Feindbild im deutschen Fußball. Hertha empfängt um 18.30 Uhr RB Leipzig, jenen auf millionenschweren Brause-Bläschen emporgesprudelten Aufsteiger also, dem aus den Fankurven der Republik entschiedene Ablehnung entgegenschlägt. Oft sogar blanker Hass.

Auch in Berlin werden sich die Anhänger etwas einfallen lassen, um ihre Kritik am Konstrukt Rasenballsport auszudrücken. Im besten Fall etwas Gewitztes, Originelles – Spruchbänder, die sich jenseits tumber Hetze bewegen. Schlimmstenfalls, das haben die Attacken auf RB-Fans in Dortmund Anfang Februar gezeigt, eskaliert der Protest jedoch in Gewalt. Damals waren auch Kinder, Frauen und Familien angegangen worden, wenn nicht physisch, dann aufs Derbste verbal. Ein Vorfall, der die gesamte Liga in Aufruhr versetzt hatte.

DFB schickt Sicherheitsbeobachter

"Wir tun in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden alles dafür, dass jeder Besucher des Olympiastadions sich sicher fühlt", sagt Thomas E. Herrich, der als Mitglied der Hertha-Geschäftsführung für die Durchführung der Heimspiele verantwortlich ist. Erwartet werden am Sonnabend mehr als 60.000 Besucher, bis zu 10.000 davon aus Leipzig. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der zwischen normalen Spielen, Spielen unter Sicherheitsbeobachtung und Risikospielen unterscheidet, ordnet die Partie der mittleren Kategorie zu. An und in der Arena werden die Fa...

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