Bundesliga: Hertha gegen Augsburg – Alles oder nichts

Siegt Hertha gegen Augsburg, rückt eine erfolgreiche Zukunft näher – andernfalls droht ein Abwärtssog. Über ein Spiel und zwei Extreme.

Berlin.  Das Sieg-Szenario

Die Suche nach einem Investor in Asien. Die Pläne, eine reine Fußball-Arena zu bauen. Hertha hat ambitionierte Ziele. Der Ausgang dieser Vorhaben ist offen. Ob in Schanghai, Peking oder Tokio – von den Hertha-Verantwortlichen wird eine spannende Geschichte erwartet, eine mit viel Zukunftsfantasie. Bei solchen Storys ist es von Vorteil, nicht nur zu behaupten, man strebe eine Entwicklung an. Sondern belegen zu können, dass eine Entwicklung stattfindet. Dass der Hauptstadt-Klub mit zusätzlichen Geldgebern und einem neuen Stadion ernsthaft das Ziel angreifen kann, sich im obersten Drittel der Liga zu etablieren.

Mit Blick auf den FC Augsburg lässt sich sagen: Hertha geht heute als Tabellen-Sechster in diesen 28. Spieltag (15.30 Uhr, Olympiastadion). Alle Chancen sind intakt, dass die Blau-Weißen ab Sommer erstmals seit 2009/10 international starten können.

Emotionales Spiel für Trainer Dardai

Der Blick auf Gegner Augsburg ist ein positiver. Zumindest für Trainer Pal Dardai sind die Erinnerungen an den FCA emotional aufgeladen wie wenige andere Momente seines Sportlerlebens. Dardai hat im Mai 2011 sein letztes Profispiel gegen Augsburg bestritten. Damals gab es im ausverkauften Olympiastadion ein Foto von den Fans als Geschenk. "Das Motiv ist so großartig", erzählt er, "dass ich mir davon einen Schwarz-Weiß-Abzug vergrößert habe. Das Foto steht seither in meinem Wohnzimmer."

In der Gegenwart kann Hertha auf Kapitän Vedad Ibisevic setzen. Der Torjäger (elf Saisontreff...

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