Bundesliga: Was Hertha aus Mainzer Fehlern lernen kann

Herthas nächster Gegner Mainz stürzte nach der Quali für die Europa League in der Liga ab. Den Berlinern soll es nicht so ergehen.

Berlin.  Pal Dardai stand da und echauffierte sich. Dass es nicht angehen könne, als Bundesligist gegen einen solchen Gegner unterzugehen. Dass es einigen in seinem Team an Mumm gefehlt habe, in der hitzigen Atmosphäre dagegen zu halten. Aber gleichzeitig war Dardai froh. Mit 1:3 hatte sich Hertha BSC bei Bröndby IF blamiert. Damit war der Traum von der Europa League ausgeträumt. Das Aus im vergangenen Sommer ärgerte den ehrgeizigen Hertha-Trainer zwar enorm. Doch der Realist in Dardai sagte schon am Morgen nach der Niederlage auf dem Flughafen von Kopenhagen: "Vielleicht ist es besser so. Die Hälfte meiner Mannschaft ist schon von den vielen Reisen kaputt."

Es ist ein Paradoxon der Bundesliga: Viele Vereine investieren alles, um in den Europacup zu gelangen. Aber wenn es so weit ist, gehen diese Mittelklasseklubs unter der Belastung in die Knie. Wie der FSV Mainz 05, am Ostersonnabend Gastgeber für die Berliner (15.30 Uhr/Sky). Die Mainzer hatten im letzten Spiel der vergangenen Saison, einem 0:0 gegen Hertha, den Blau-Weißen noch die direkte Qualifikation für die Europa League weggeschnappt. Zehn Monate später wissen sie nicht, wo ihnen der Kopf steht.

Der FSV steckt in akuter Abstiegsgefahr

Während Hertha als Fünfter in den 29. Bundesliga-Spieltag geht, erneut das Ziel Europa League fest im Blick, steckt Mainz im harten Überlebenskampf. So herausfordernd es war gegen St. Etienne, RSC Anderlecht und FC Qäbälä/Aserbaidschan – praktisch alle Dominosteine fielen gegen den FSV. Die Fans, d...

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