Berliner Derby: 4:0 - Hertha lässt Union nicht den Hauch einer Chance

Berlin. Diesmal klappte alles, sogar der Jubel. Selbst nach dem dritten Treffer des Abends waren Herthas Profis noch betont bemüht, den empfohlenen Abstand zu wahren, dabei dürften ihre Herzen vor Genugtuung geplatzt sein. Durch das am Ende furiose und verdiente 4:0 (0:0) im Derby gegen den 1. FC Union entschieden sie das Hauptstadt-Duell am Freitagabend klar für sich und revanchierten sich so für das blamable 0:1 im Hinspiel.

Mehr noch: In der Addition beider Spiele geht die inoffizielle Stadtmeisterschaft nun nach Westend. „Wir sind natürlich happy heute. Das waren ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf“, sagte Herthas Trainer Bruno Labbadia.

Dedryck Boyata (M) macht mit dem vierten Treffer für Hertha den Deckel drauf. dpa/Stuart Franklin

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Herthas erster Derby-Sieg im heimischen Olympiastadion, er war vor allem ein Produkt der starken Offensivabteilung: Vedad Ibisevic (51.) und Dodi Lukebakio (52.) entschieden die Partie nach der Pause binnen weniger Sekunden, ehe Matheus Cunha (61.) und Dedryck Boyata (77.) endgültig für klare Verhältnisse sorgten. Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Bruno Labbadia klettert Hertha vorerst auf Rang zehn und scheint sich dem Abstiegsstrudel endgültig zu entziehen. Union indes kann das Thema Klassenerhalt nach der vierten Pleite in Folge längst noch nicht abhaken.

Es ging nicht nur um drei Punkte, es ging um die Ehre

Nach dem mutmachenden 3:0 gegen Hoffenheim nahm Labbadia lediglich eine Änderung vor. Spielmacher Vladimir Darida erhielt nach abgesessener Gelbsperre d...

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