Bundesliga: Herthas neuer Co-Trainer Alex Nouri – Klinsmanns Vorarbeiter

Berlin. Wintersonne ist etwas Herrliches, beim Fußball allerdings kann sie hinderlich sein. „Ich seh‘ ja gar nix“, mosert Mittelfeldspieler Marius Wolf, der im Training bei Hertha BSC am Dienstag gegen die Sonne blicken muss. Aber es steht ja noch Alexander Nouri hinter ihm.

Der neue Co-Trainer agiert mit gelbem Leibchen wie eine Art Libero hinter der Abwehrreihe und dirigiert seine Vorderleute. Genau wie Chefcoach Jürgen Klinsmann auf der anderen Seite, sodass im Trainingsspiel nicht nur elf Spieler gegen elf Spieler antreten, sondern quasi zwölf gegen zwölf.

Die Kommandos der Coaches kommen laut, auf Deutsch und Englisch, und wenn bei Hertha-Trainer Klinsmann die Stimme heiser wird, ruft eben Assistent Nouri: „Wir müssen in Laufwege investieren!“

Preetz und Friedrich schauen beim Training zu

Investiert hat auch Hertha BSC, derzeit Tabellen-16. der Bundesliga. Nicht nur in den neuen Coach Klinsmann, sondern gleich in ein fünfköpfiges Funktionsteam, inklusive „Performance Manager“ Arne Friedrich, der neben Haupt-Manager Michael Preetz am Dienstag beim Training zusieht.

Es ist die erste öffentliche Übungseinheit seit Klinsmanns Vorstellung am vergangenen Mittwoch, die eher ein Showtraining war. Nun lässt sich langsam beobachten, wie der Alltag aussieht.

Es war ja spekuliert worden, dass Klinsmann sich in eine Art Supervisor-Rolle zurückzieht und das Tagesgeschäft den Assistenten überlässt, vor allem Nouri. Tatsächlich ist es der Co-Trainer, der die Spieler zur Ansprache an den Videomonitor ...

Lesen Sie hier weiter!