Bundesliga: Herthas Peter Pekarik - Ein Tor würde dem Spieler guttun

Herthas Peter Pekarik macht Sonnabend sein 150. Bundesligaspiel, hat aber noch kein einziges Tor erzielt. In Köln soll sich das ändern.

Berlin.  Das Szenario hat Peter Pekarik noch heute vor Augen. Die imposante Arena in Köln Müngersdorf, gefüllt mit fast 50.000 Zuschauern, das Einlaufen ins Stadion und auch die stimmungsvolle Atmosphäre vor Anpfiff. Er erinnert sich vage an die erste Hälfte, in der sein damaliger Arbeitgeber VfL Wolfsburg mit 0:1 in Rückstand geriet, aber umso genauer an den Beginn der zweiten. Daran, wie sich die Härchen auf seinen Armen aufstellten und sein Puls immer heftiger anfing zu schlagen, als er bei Wiederanpfiff zum ersten Mal auf dem Feld stand. "Die Bundesliga war immer ein Traum für mich", sagt Herthas Rechtsverteidiger gut acht Jahre später, "und der ist damals Realität geworden."

An diesem Sonnabend kehrt Pekarik (30) an den Ort seines Debüts zurück (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei immerhertha.de). In Köln macht der Slowake sein 150. Spiel in Liga eins – ein Meilenstein. "Darauf bin ich sehr stolz", sagt er, "aber natürlich habe ich auch noch Ziele." Künftig mit den Berlinern international zu spielen zum Beispiel, aber vorerst noch wichtiger: endlich mal ein Tor zu schießen.

Trainer Dardai wünscht sich mehr Offensivdrang

Tatsächlich ist Pekarik in seiner Laufbahn ja eine ganze Menge gelungen (mit Wolfsburg wurde er in seinem Premierenjahr sogar Deutscher Meister), aber auf einen Treffer in der Bundesliga wartet er noch immer vergeblich. Bei seiner ersten Profi-Station im heimischen Zilina erzielte er in 113 Spielen sechs Tore, in 73 Länderspielen immerhin deren zwei. Aber in der ers...

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