Bundesliga: Herthas zwei Gesichter

Trainer Pal Dardai hadert: „Die Auswärtsserie geht auf den Sack“. Die Schwäche in der Fremde gefährdet Hethas Ziel Europacup

Berlin.  Beim Einstieg in den Flieger zurück nach Berlin bekamen die Profis von Hertha BSC einiges zu hören: "Das war Mist" pöbelten zwei Anhänger, die im Hertha-Trikot mitten in der Maschine saßen. Linksverteidiger Marvin Plattenhardt bekam zu hören: "Außer Freistößen ist bei dir nichts los, was!" - Plattenhardt hatte seine XXL-Kopfhörer über die Ohren gezogen, er gab vor nichts zu hören. Was sollten die Spieler auch sagen? 2:4 (0:3) hatten die Berliner beim 1. FC Köln verloren und dabei bis zur Pause die schwächste Halbzeit dieser Saison abgeliefert.

Stellvertretend sei hier nur die Szene zum dritten Treffer von FC-Torjäger Anthony Modeste erwähnt. Da zürnte Hertha-Manager Michael Preetz: "Haraguchi läuft mit dem Ball in vier Kölner rein, und an der Mittellinie spielt Brooks auf Abseits. Das muss man ganz anders verteidigen." Prompt versenkte Modeste den Ball im Hertha-Netz.

Brooks fliegt trotz Knieverletzung in die USA

Einer der Schwachpunkte in Köln war Genki Haraguchi. "Seitdem Mitchell Weiser wieder zurück ist, wirkt Genki irgendwie übermotiviert", sagte ­Trainer Pal Dardai zu der schwachen Vorstellung des Japaners. Auch Brooks wirkte, ungeachtet seines Kopfball-­Tores gegen den agilen, robusten ­Modeste nicht fit. Kein Wunder: Brooks laboriert an Knieproblemen, spielte mit Schmerzmitteln.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hat Hertha Brooks am Sonntag zum MRT geschickt. Der Befund, laut Manager Michael Preetz: "John hat eine Meniskusreizung. Wir sind aber froh, dass er sagt, dass es ih...

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