Bundesliga-Rückrunde: Warum sich für Hertha die Negativgeschichte nicht wiederholt

Vor einem Jahr begann das Rückrundentief der Berliner in Gladbach. Sechs Gründe dafür, warum das diesmal anders wird.

Berlin.  Die erste Etappe des Einbruchs liegt genau ein Jahr zurück. Am 28. Spieltag der Saison 2015/16, dem 3. April, erlebte Hertha bei Borussia Mönchengladbach ein 0:5-Debakel. Anschließend holten die Berliner nur noch zwei Punkte aus sieben Partien, verspielten ihre grandiose Hinrunde und das Ticket nach Europa.

Dass es Mittwoch (20 Uhr) erneut zur Borussia geht, sorgt beim Anhang für ein mulmiges Gefühl. Die Befürchtung eines erneuten Leistungsabfalls hat sich durch die Enttäuschungen der Vergangenheit eingebrannt in die blau-weiße Fan-Seele. Zumal die Umstände nicht eben verheißungsvoll sind: Mit Vedad Ibisevic (gesperrt) fehlt der beste Torjäger. Auswärts ist Hertha das drittschlechteste Team der Liga. Der letzte Sieg in Gladbach liegt acht Jahre zurück. "Wird mal wieder Zeit", sagt Manager Michael Preetz, und tatsächlich sprechen einige Gründe dafür, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

1. Es geht auch ohne Ibisevic. Elf Treffer, vier Vorlagen – kein Hertha-Profi ist so torgefährlich wie Ibisevic. Hinzu kommt der Mehrwert des Kapitäns für das Team – sei es als physisch starker Stürmer, der Bälle behauptet und somit die Statik des Berliner Spiels prägt, oder als "Aggressive Leader". Wenn jemand bei Hertha unersetzbar ist, dann Ibisevic. Sollte man meinen. Statistisch belegen lässt sich diese These allerdings nicht. Seit seinem Hertha-Debüt 2015 fehlte Ibisevic sechs Mal gesperrt. Die Bilanz ohne den Bosnier: vier Siege, ein Remis, eine Niederlage. Zuletzt mussten die Berlin...

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