Bundesliga: Bayerns Sanches: "Dann gehe ich"

Renato Sanches kann sich vorstellen, die Münchner zur kommenden Saison zu verlassen. Außerdem: Der Ex-Berater von Robert Lewandowski hat mit den Transfer-Gerüchten aufgeräumt.

Renato Sanches kann sich vorstellen, die Münchner zur kommenden Saison zu verlassen. Außerdem: Der Ex-Berater von Robert Lewandowski hat mit den Transfer-Gerüchten aufgeräumt.

Hier erfahrt ihr alle News und Gerüchte rund um den FC Bayern.

FC Bayern: Sanches kann sich Abschied vorstellen

Mittelfeldspieler Renato Sanches vom FC Bayern hat preisgegeben, dass er sich mit einem etwaigen Abschied aus München im kommenden Sommer beschäftigt. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien seine Einsatzzeiten beim deutschen Rekordmeister in der bevorstehenden Rückrunde.

"Ich möchte einfach das Beste für mich und wenn es das Beste ist, zu bleiben, dann bleibe ich", sagte der 21-Jährige gegenüber Sport1, räumte gleichermaßen jedoch ein: "Wenn es für mich das Beste ist, zu gehen, dann gehe ich."

Angesichts der großen Konkurrenz im zentralen Mittelfeld zeigte sich der Portugiese zwar verständnisvoll und betonte, dass er mit seiner aktuellen Situation unter Trainer Niko Kovac grundsätzlich zufrieden sei. Trotzdem wünsche er sich mehr Spielzeit: "Ich bin glücklich, aber natürlich will ich mehr spielen", so Sanches. Sollte der Durchbruch des 18-fachen portugiesischen Nationalspielers in der Rückrunde ausbleiben, käme ein Wechsel in Frage.

In der laufenden Saison wurde Sanches in 16 Pflichtspielen eingesetzt und war dabei an vier Toren direkt beteiligt (ein Tor, drei Assists). Sein Vertrag bei Bayern läuft noch bis 2021.

Ex-Berater klärt mit Lewandowski-Gerüchten auf

Der ehemalige Berater von Robert Lewandowski, Cezary Kucharski, hat verraten, dass für den Angreifer des FC Bayern München ein Wechsel in die Premier League oder die Ligue 1 nie infrage kam.

"Robert standen zu diversen Klubs die Türen offen. Ein Wechsel nach Frankreich passte seiner Frau nicht, nach England wollten beide nicht", erklärte er gegenüber Pilka Nozna. "Für ihn gab es immer nur eines: das sonnige Spanien, Real Madrid."

Trotz ständiger Gerüchte kam es nie zu einem Wechsel, zuletzt betonte 30-Jährige sogar, dass ein Karriereende in München eine Option für ihn sei. Wie Kucharski betonte, wollte man in all den Jahren einen Transfer nicht erzwingen.

"Wir hätten darum kämpfen können, doch es war mit einem Risiko verbunden. Es war nicht gesichert, dass Robert durch bestimmte Handlungen zu Real transferiert werden würde. Deshalb wollte ich das Risiko nicht eingehen", sagte er.

Anfang 2018 trennten sich Lewandowski und Kucharski, nun wird der Torjäger von Pini Zahavi betreut. Auch dieser strebte einen Real-Transfer an, zu dem es aber nicht kam. Für Kucharski keine Überraschung: "Als ich erfahren habe, dass Lewandowski mit Zahavi zusammenarbeitet, war für mich klar, dass keine Chance auf einen Transfer zu Real Madrid bestand."

FCB geht bei Müller-Sperre in Berufung

Thomas Müller wurde von der Disziplinar-Kommission der UEFA nach seiner Roten Karte im Gruppenspiel bei Ajax Amsterdam für zwei Partien gesperrt. Somit würde der Offensivspieler für beide K.o.-Partien gegen den FC Liverpool im Achtelfinale der Champions League ausfallen.

Die Bayern kündigten umgehend an, dass sie und Müller gegen das Urteil Berufung einlegen werden. Im Erfolgsfall könnte die Sperre auf das Mindestmaß von einem Spiel reduziert werden. Hier geht es zur ausführlichen News.

Champions League: Geldstrafe gegen Bayern

Der FC Bayern wurde von der UEFA mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro belegt. Die Fans des Rekordmeisters hatten im Champions-League-Auswärtsspiel bei Ajax Amsterdam Pyrotechnik gezündet.

Bereits im Dezember erhielt der FCB eine Rechnung, damals vom DFB, in Höhe von 13.000 Euro für das Fehlverhalten der Fans. Im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund wurde ebenfalls Pyrotechnik gezündet. Außerdem flog aus dem Bayern-Block ein Feuerzeug auf den Platz.

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