Bundesliga: Union-Trainer Fischer: „Wir sind noch voll im Soll“

Berlin. Auch am Tag nach der Niederlage im Hauptstadt-Derby gegen Hertha BSC war Urs Fischer, dem Trainer des 1. FC Union, die Enttäuschung über das 0:4 deutlich anzumerken. „Bei solchen individuellen Fehlern brauchst du nicht von erster Liga zu sprechen“, sagte der Schweizer.

Den Coach des Fußball-Bundesligisten ärgerte vor allem der Umgang seiner Profis mit dem Rückstand. „Wir haben uns dann auch aufgegeben, daraus gilt es zu lernen“, erklärte Fischer bereits mit Blick auf die nächste Partie am Mittwoch (20.30 Uhr, Sky) gegen den FSV Mainz 05.

Im zweiten Geisterheimspiel während der Coronavirus-Pandemie erwartet Fischer eine Reaktion seiner Mannschaft. Eine Antwort auf die Niederlage im Olympiastadion „ist für mich zu zeigen, dass wir die Partie weggesteckt haben“, so Fischer. Das Ziel Klassenerhalt ist immer „ein ambitioniertes Ziel gewesen, und wir sind nach wie vor voll im Rennen“.

Union Berlin muss sich auf Geisterspiele besser einstellen

Einen Umstand, der in diesen Corona-Wochen unumgänglich ist, will der Union-Trainer allerdings nicht mehr als Erklärung oder gar Ausrede zulassen, weder im Umfeld noch innerhalb der Mannschaft. Gemeint ist die fehlende Unterstützung von den Rängen.

„Wir müssen endlich aus dem Kopf bekommen, das immer wieder zu erwähnen. Die Unterstützung unserer Fans war sicher ein wichtiger Punkt in den ersten 25 Spielen. Wir haben ja auch immer von den Gegnern gehört, wie schwer es ist vor unserem Publikum“, erklärte Fischer.

Ohne diese mentale Unterstützung sei n...

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