Bundesligist: Hertha hält am eigenen Stadion fest

Hertha-Spieler vor Fans im Olympiastadion

Zum Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga tritt Hertha BSC am Sonnabend in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena an, doch in der Heimat dreht sich in diesen Tagen alles um die eigene Arena – ohne große Erkenntnisschübe allerdings. Nachdem Innensenator Andreas Geisel (SPD) bereits am Donnerstag im Abgeordnetenhaus verkündet hatte, dass es keinen neuen Stand zu Um- oder Neubau des Olympiastadions gebe, musste er die nachfragende Opposition am Freitag im Sportauschuss ebenfalls vertrösten. Informationen seien erst in Wochen, womöglich sogar Monaten zu erwarten. Denn bei dem Thema gehe "Seriosität vor Schnelligkeit".

Tatsächlich wird es wohl doch schneller gehen. Nach einem Treffen der Arbeitsgruppe, die sich mit der Zukunft des Olympiastadions beschäftigt, werden Hertha BSC und der Senat nach Morgenpost-Informationen noch in diesem Monat einen Zwischenstand vermelden. Dann sind auch erste Ergebnisse der beauftragten Architekturbüros, die sich seit Monaten mit den Szenarien Um- und Neubau beschäftigen, zu erwarten.

Im Raum steht: ein Umbau des Stadions, so, dass die Fans näher am Spielfeldrand sind. Dafür wurden drei Szenarien ausgearbeitet, sie sehen unter anderem eine Absenkung des Spielfelds, einen Rückbau der Tartanbahn oder eine zusätzliche Glasüberdachung vor. Auch wenn der Senat offiziell keine Präferenzen hat, wäre ein Umbau für ihn das kleinere Übel, da der wichtige Hauptmieter Hertha BSC erhalten bliebe und weiter Geld in die Landeskasse spülen würde. Am liebsten wäre dem ...

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