Bundespolizisten liefern junge Schulschwänzer aus Flensburg beim Rektor ab

Bundespolizist in einem Bahnhof

Ein geplanter eigenmächtiger Ausflug nach Hamburg hat für drei junge Schulschwänzer aus Flensburg ein etwas unrühmliches Ende genommen. Bundespolizisten gabelten die Jungen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren am Donnerstagmorgen im Bahnhof der schleswig-holsteinischen Stadt auf und nahmen Kontakt zu deren Schule auf. Der Rektor habe daraufhin um eine "Zuführung" seiner Schüler gebeten, berichtete die Bundespolizei in Flensburg.

Laut Bundespolizei hatten sich die Schüler auf den Weg nach Hamburg gemacht, weil einer von ihnen am Donnerstag Geburtstag hatte. Sie kamen allerdings nur bis vor einen Fahrkartenautomaten, wo sie der Polizeistreife auffielen. Zunächst behaupteten sie den Beamten zufolge, schulfrei zu haben. Auf Nachfragen hätten sie aber herumgedruckst.

Ein Anruf bei der Schule brachte die Geschichte dann endgültig zum Einsturz. Der Rektor bat die Beamten, die drei Schulschwänzer vorbeizubringen. Die Polizisten setzten die Jugendlichen in einen Streifenwagen und lieferten sie ab.