Bundesregierung erklärt russische Botschaftsmitarbeiter zu unerwünschten Personen

Im Zusammenhang mit dem Mord an einem Georgier in Berlin hat das Auswärtige Amt zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen erklärt. Mit diesem Schritt reagiere die Bundesregierung darauf, dass die russischen Behörden "trotz wiederholter hochrangiger und nachdrücklicher Aufforderungen nicht hinreichend bei der Aufklärung des Mordes" mitgewirkt hätten, erklärte das Ministerium am Mittwoch in Berlin. Nach der Tat war ein Verdächtiger festgenommen worden - es wird seit längerem spekuliert, dass er im Auftrag von staatlichen russischen Stellen gehandelt haben könnte.