Bundesregierung verurteilt "Terrorangriffe" militanter Palästinenser auf Israel

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Zerstörung in Aschkelon

Die Bundesregierung hat die Raketenangriffe militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen auf Israel scharf verurteilt und das Recht Israels auf Selbstverteidigung unterstrichen. "Es sind Terrorangriffe", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. "Nichts rechtfertigt solchen Terror."

Der Raketenbeschuss müsse "sofort aufhören", betonte Seibert. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte, die Sicherheit Israels sei für Deutschland von größter Bedeutung. "Das Ziel ist ein möglichst schnelles Ende der Gewalt", hob er hervor. "Dafür ist es erforderlich, dass der Raketenbeschuss gegen Israel sofort gestoppt wird."

Die Gewalt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen ist in den vergangenen Tagen eskaliert. Seit Montagabend wurden aus dem Gazastreifen mehr als 1800 Raketen auf Israel abgefeuert; die israelische Armee bombardierte ihrerseits rund 750 Ziele in dem Palästinensergebiet. Durch den wechselseitigen Beschuss wurden nach Angaben beider Seiten bereits 127 Menschen getötet.

isd/pw/cp

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