Bundestag billigt Speicherung von Fluggastdaten

Die Fluggesellschaften müssen den Behörden unter anderem den Namen des Fluggastes, seine Kreditkartennummer und die Zahl der Gepäckstücke sowie der Mitreisenden übermitteln. Foto: Ole Spata

Bei Flügen von und nach Deutschland sind die Airlines künftig verpflichtet, umfangreiche Datensätze über ihre Passagiere an das Bundeskriminalamt weiterzuleiten. Der Bundestag beschloss am späten Donnerstagabend die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie.

Diese soll der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität dienen. Die Fluggesellschaften müssen den Behörden demnach Daten überlassen wie Namen des Fluggastes, Kreditkartennummer, Gepäckstücke oder Mitreisende. Die Informationen werden bis zu fünf Jahre lang gespeichert und bei Bedarf zwischen den EU-Staaten ausgetauscht.

EU-Parlament zu Fluggastdaten

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