Vor der Bundestagswahl: ARD startet neue Reportagereihe in den "Tagesthemen"

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Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni wird den ARD-Zuschauern am Freitag eine neue Reportage-Rubrik präsentieren. (Bild: NDR / Thorsten Jander)
Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni wird den ARD-Zuschauern am Freitag eine neue Reportage-Rubrik präsentieren. (Bild: NDR / Thorsten Jander)

Anlässlich der Bundestagswahl im September startet "tagesthemen #mittendrin" eine besondere Reportage-Reihe: In 16 Filmen sollen die Sorgen und Nöte der Menschen in verschiedenen Regionen Deutschlands behandelt werden. Los geht es bereits am Freitag.

Die Bundestagswahl am 26. September wird schon jetzt mit großer Spannung erwartet: Klimawandel und Corona-Krise beeinflussen nicht nur den Alltag der Menschen in Deutschland, sondern vielleicht auch ihre Wahlentscheidungen. Doch welche besonderen Erwartungen hegen die Bürger 2021 mit Blick auf die Politik? Welche Sorgen und Nöte sind am drängendsten? Eine neue Reportage-Reihe im Rahmen der "Tagesthemen"-Rubrik "#mittendrin" geht diesen Fragen nun auf den Grund.

Insgesamt 16 Reportagen sind für die kommenden Wochen geplant - eine für jedes Bundesland. Los geht es in der "Tagesthemen"-Ausgabe vom Freitag, 25. Juni (21.45 Uhr, das Erste). Moderator Ingo Zamperoni wird dann einen Beitrag aus Zittau anmoderieren. In der sächsischen Stadt im Dreiländereck zu Polen und Tschechien fragt sich eine MDR-Reporterin, welche Bedeutung die EU-Politik im deutschen Wahlkampf spielt. Außerdem geht es um die Frage der Grenzöffnungen und ihren Einfluss auf den Alltag der Zittauer.

Am 26. September findet die Bundestagswahl in Deutschland statt. Welche Themen die Entscheidung beeinflussen könnten, zeigt die Reportagereihe "tagesthemen #mittendrin". (Bild: 2021 Ulrich Baumgarten via Getty Images)
Am 26. September findet die Bundestagswahl in Deutschland statt. Welche Themen die Entscheidung beeinflussen könnten, zeigt die Reportagereihe "tagesthemen #mittendrin". (Bild: 2021 Ulrich Baumgarten via Getty Images)

Nürnberg-Nord: Zieht der erste Trans-Mensch in den Bundestag ein?

In einer zweiten Reportage aus Rheinland-Pfalz besucht der SWR eine Auswahl all jener Unternehmen, die unter der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Beschränkungen besonders gelitten hat: Porträtiert wird unter anderem eine Tanzschule, die nach mehr als 20 Jahren schließen muss. Der Blick in eine Shoppingmall zeigt zudem den an vielen Orten vorherrschenden Leerstand von Geschäften.

Der Wahlkampf an sich steht hingegen in den Reportagen aus Berlin und Bayern im Zentrum: In der Bundeshauptstadt besucht eine rbb-Reporterin dafür die muslimische Community. Im bayerischen Wahlkreis Nürnberg-Nord wiederum begleitet der BR die Grünen-Politikerin Tessa Ganserer. Die 44-Jährige verfolgt derzeit das Ziel, als erster Trans-Mensch in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Der WDR wiederum fragt sich, wie konservativ das Sauerland ist.

"Was die Menschen in den Regionen bewegt"

"Vor Ort wird über die Klimakrise, Corona-Insolvenzen und offene Grenzen diskutiert", sagt Helge Fuhst, zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell. "Wir zeigen die unterschiedlichsten Perspektiven und nutzen dafür eine der größten Stärken der ARD: die regionale Verwurzelung." Die Reihe "#mittendrin" mache sichtbar, "was die Menschen in den Regionen bewegt, und wie sich Interessen durch unterschiedliche Lebenswirklichkeiten unterscheiden".

Seit einem Jahr beschäftigt sich die Rubrik "#mittendrin" der "tagesthemen" mit Themen, die Bürgerinnen und Bürger verschiedener Standorte bewegen. Die Reportagen werden von den Landesrundfunkanstalten der ARD produziert und im Fernsehen, auf tageschau.de sowie in Form von Insta-Storys auf Instagram ausgespielt.

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