Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 214,9

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Intensivstation in Bochum (AFP/Ina FASSBENDER)

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist den zweiten Tag in Folge gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag der Wert bei 214,9. Am Vortag hatte er bei 207,4 gelegen. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 265,8. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 41.270 Neuinfektionen verzeichnet.

Das RKI wies darauf hin, dass sich wegen der Feiertage weniger Menschen testen ließen und nicht alle Gesundheitsämter Daten weiterleiteten. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher höher liegen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Mittwoch gesagt, dass die realistische Inzidenz wohl zwei- bis dreimal höher liegt.

Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 7.150.422 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 6.382.900. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 323 auf 111.925.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder im November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Laut dem aktuellsten Bericht vom Donnerstag lag die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit bei 3,15.

fml

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