„Bunt statt Bla“-Video: Kölner Künstler rufen zu friedlichem Protest gegen die AfD auf

Künstler wie Oli P., Basti Campmann von Kasalla und Ludwig Sebus sind dabei.

Anlässlich des AfD-Bundesparteitages am 22. April haben sich Gastronomen, bekannte Kölner und Künstler wie Basti Campmann von Kasalla, Oli P., Blues-Musiker Richard Bargel, Ludwig Sebus, Südstadt-Pfarrer Hans Mörtter und Kabarettist Wilfried Schmickler und viele Privatleute zusammengetan und einen Videoaufruf für den Protestmarsch in der Kölner Südstadt gedreht.

Video auf Facebook

Auf der Facebook-Seite von „Süstadtkneipen“erreichte das Video von Filmemacher Nikolas Jürgens binnen kürzester Zeit bereits mehr als 50.000 Aufrufe. Das Video wurde an einem Tag rund um den Chlodwigplatz gedreht, auch vor einigen Kneipen und Geschäften.

Mit dabei waren nicht nur der Apotheker oder die Lehrerin von nebenan, auch bekannte Gesichter kommen im Video zu Wort.

„Wir haben uns das Wahlprogramm der AfD genau angeschaut und möchten mit dem Video auf die teils abenteuerlichen Ideen der Partei hinweisen. Wir sprechen bewusst auch die Wähler der AfD an“, sagt Daniel Rabe vom Alteburger Hof. Und gleich zu Beginn stellen die Musiker Jörg P. Weber und Stefan Knittler in feinstem Kölsche Dialekt fest: „Jo, nit alles wähle wat brung es! Dat is och kein Lösung.“

Aufruf zur Kundgebung am 22. April

Initiatoren des Videos sind Teile der KG Ponyhof e.V, der Südstadt Safari und einige Privatmenschen. Das Video soll nicht nur ein Aufruf zu gegenseitiger Toleranz sein. Am 22. April findet auf dem Heumarkt die Kundgebung „Bunt statt Bla“ statt.

Beginn ist um 10.30 Uhr auf dem Chlodwigplatz, die Teilnehmer der Demonstration ziehen dann weiter ab 11.15 Uhr über die Route Severinstraße – Hohe Pforte – Hohe Straße – Cäcilienstraße bis zum Heumarkt. Die Veranstalter erwarten bislang etwa 2000 bis 3000 Teilnehmer.

Die Demonstration der Südstädter ist nur eine von mehreren Protestaktionen und Gegendemonstrationen, die im Zuge des AfD-Bundesparteitages im Kölner Maritim Hotel stattfinden sollen. Zwei Großkundgebungen von „Köln stellt sich quer“ und „Köln gegen Rechts“ am Samstag mit 30.000 beziehungsweise 15.000 erwarteten Teilnehmern sorgen für massive Beeinträchtigungen im Auto-, Bahn- und Busverkehr....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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