Von Bush bis Obama: Ehemalige US-Präsidenten gratulieren Joe Biden

(mia/spot)
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Joe Biden ist der designierte 46. US-Präsident. (Bild: CNP/AdMedia/ImageCollect)
Joe Biden ist der designierte 46. US-Präsident. (Bild: CNP/AdMedia/ImageCollect)

Nach spannungsvollen vier Tagen Wahlkrimi ist seit Samstag (7. November) klar: Der Demokrat Joe Biden (77) ist der designierte 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. So gratulierten ihm ehemalige US-Präsidenten zu seinem Wahlsieg.

"Außergewöhnliche Herausforderungen" für Joe Biden

Barack Obama (59) hat sich mit einem emotionalen Statement zum Sieg seines einstigen Vizepräsidenten geäußert. Per Twitter teilte er mit, er könne nicht stolzer sein, dem nächsten Präsidenten Joe Biden und seiner Frau sowie der Vizepräsidentin Kamala Harris (56) und ihrem Mann zu gratulieren. Er schrieb von einer Wahl, die unter Umständen geführt wurde, die es noch nie gegeben habe. "Wir sind glücklich, dass Biden das Zeug dazu hat, Präsident zu sein und sich bereits so verhält." Gleichzeitig wies Obama auf die "Reihe außergewöhnlicher Herausforderungen, die kein neuer Präsident jemals hatte" hin, die nun vor Biden lägen.

Bill Clinton (74), Präsident von 1993 bis 2001, gratulierte auf Twitter mit den Worten: "Amerika hat gesprochen und die Demokratie hat gewonnen." Es gäbe nun einen gewählten Präsidenten und eine gewählte Vizepräsidentin, die alle Amerikaner und Amerikanerinnen zusammenbringen würden. "Herzlichen Glückwunsch an Joe Biden und Kamala Harris zu ihrem bedeutenden Sieg!", so der 42. US-Präsident.

"Meine Gebete für seinen Erfolg"

Jimmy Carter (96), 39. US-Präsident in den Jahren 1977 bis 1981, hat den Demokraten ebenfalls zu ihrem Wahlsieg gratuliert. In einem relativ kurzem Twitter-Statement schrieb er, er freue sich auf "die positiven Veränderungen", die sie dem Land bringen würden.

Der Republikaner George W. Bush (74), 43. US-Präsident in den Jahren 2001 bis 2009, gratulierte Biden persönlich in einem Telefonat zu seinem Wahlsieg. In seinem Twitter-Statement bezeichnete er Biden als guten Mann, der nun seine Chance bekommen habe, das Land zu führen und zu einen. "Ich bot ihm dasselbe an, dass ich auch den Präsidenten Trump und Obama angeboten habe: Meine Gebete für seinen Erfolg und mein Versprechen zu helfen, wie auch immer ich kann."