BVB-Trainer Tuchel: «Hätten uns mehr Zeit gewünscht»

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel ist sich bewusst, dass es ein mental schweres Spiel werden wird. Foto: Federico Gambarini

Borussia Dortmund Trainer Thomas Tuchel hat die schnelle Wiederansetzung des Champions-League-Spiels gegen den AS Monaco nur einen Tag nach der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus kritisiert.

«Wir hätten uns mehr Zeit gewünscht, damit umzugehen», sagte der Coach kurz vor dem Anpfiff im TV-Sender Sky. In Nyon sei entschieden worden, «wird gleich noch gespielt oder wird am nächsten Tag gespielt, ohne dass das Ausmaß irgendwie klar war», sagte Tuchel weiter und kritisierte damit auch die Europäische Fußball-Union UEFA. «So ist es ein etwas ohnmächtiges Gefühl.» Man müsse vor allem den Spielern zugestehen, «heute mit einem mulmigen Gefühl in den Bus zu steigen». Mit der Anstoßzeit und der Vorgeschichte fühle sich «das nicht wie ein Champions-League-Feiertag an».

Tuchel hatte den Spielern freigestellt, am Mittwochabend zu spielen. «Das gebietet der normale Menschenverstand und der Umgang zwischen uns», sagte er. Es sei aber niemand zu ihm gekommen. Es habe nicht mit Professionalismus zu tun, dass sie spielen würden. «Das, was uns gestern widerfahren ist, ist uns als Menschen widerfahren», sagte Tuchel. «Und das steckt uns allen in den Knochen.»

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