BVG: Polizeipräsidentin: Mehr Polizeipräsenz in Bus und Bahn

Barbara Slowik, Polizeipräsidentin in Berlin, lässt sich am Bahnhof Lichtenberg von einem Beamten über die örtlichen Begebenheiten informieren

Berlin. Etwa 120 Polizisten waren in den U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick im Einsatz. Unterstützt wurde die Berliner Polizei von Bundespolizisten und Wachleuten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Laut der neuen Polizeipräsidentin Barbara Slowik soll auch künftig mehr Polizei auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs sein.

"Von 19 Uhr bis 1 Uhr nachts waren 33 Teams unterwegs", sagte Michael Lengwenings, Leiter Polizeidirektion 6. Auch Berlins neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik schaute am Abend bei dem Großeinsatz vorbei. "Diese Aktion ist ein gutes Signal", sagte sie. "Präsenz zeigen und da zu sein ist wichtig." Slowik kündigte an, die Polizeipräsenz auf Berlins Straßen verstärken zu wollen.

Slowik: Polizei muss von Bürokratie befreit werden

Bereits bei ihrer Vorstellung am vergangenen Dienstag hatte Slowik angekündigt, der steigenden Gewaltbereitschaft auf Berlins Straßen mehr Präsenz entgegensetzen. Das könne nachhaltig aber nur mittelfristig gelingen. "Personal muss gewonnen und gehalten werden, die Polizei muss zu ihren Kernaufgaben zurück und von Bürokratie befreit werden", sagte Slowik.

Damit dürfte Barbara Slowik den Nerv vieler Berlinerinnen und Berliner treffen. Mehrere Gewaltverbrechen wie der U-Bahn-Treter von der Hermannstraße oder mehrere Attacken auf BVG-Mitarbeiter Anfang dieses Jahres hatten zuletzt am Image der BVG gekratzt. "Wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, dann fahre ich...

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