Céline Dion war zu Tränen gerührt: Stehende Ovationen für die Sängerin

Céline Dion (56) tritt nur noch selten auf, nachdem sie im Dezember 2022 ihre Erkrankung am Stiff-Person-Syndrom bekannt gab. Die Sängerin ('My Heart Will Go On') ließ sich bei ihrem Kampf gegen ihre Krankheit in der Dokumentation 'I Am: Céline Dion' begleiten.

Céline Dion kämpfte mit den Tränen

In New York stellte sie am Montag (17. Juni) den Film vor und wurde mit stehenden Ovationen empfangen. Die Kanadierin hielt dann eine zehnminütige Rede, die sie immer wieder unterbrechen musste, da ihr die Tränen kamen. "Ich bin so dankbar, euch alle heute Abend begrüßen zu dürfen", sagte sie dem Publikum. "Dies ist bei weitem das größte Publikum, das ich in den letzten Jahren erlebt habe. Unter Tränen sagte Céline: "Ich kann nicht glauben, wie glücklich ich mich schätzen kann, meine Fans in meinem Leben zu haben. Danke"

Ihr Sohn kam ihr zu Hilfe

Ihr ältester Sohn René-Charles Angélil (23) wollte seiner Mama helfen, erschien dann auf der Bühne, um ihr ein Taschentuch zu geben und einen Kuss auf die Wange zu drücken. Seine Mutter konnte dann mit ihrer Rede fortfahren. "Ich danke euch allen aus tiefstem Herzen dafür, dass ihr Teil meines Weges seid. Dieser Film ist mein Liebesbrief an jeden von euch. Ich hoffe, dass ich euch alle sehr, sehr bald wiedersehen kann."

In der Dokumentation wird deutlich, wie sehr das Stiff-Person-Syndrom (SPS) ihr Leben beeinträchtigt. Die Krankheit führt zur Muskelsteifheit und Krämpfen, sodass der Star nicht mehr auftreten kann. Bei der Vorführung wurde bekannt gegeben, dass die Celine Dion Stiftung 2 Millionen Dollar (1,87 Millionen Euro) für die Einrichtung des Stiftungslehrstuhls für Autoimmunneurologie an der University of Colorado zugesagt hat. Ihre Neurologin Dr. Amanda Piquet wird die erste Inhaberin dieses Lehrstuhls sein und man kann nur hoffen, dass auch Céline Dion von den Forschungsergebnissen profitieren und sie tatsächlich bald wieder auftreten und singen kann.

Bild: Janet Mayer/INSTARimages.com