CeBIT 2017: Spieglein, Spieglein, was hat die digitale Mode parat?

Die Digitalisierung verändert alle Industriebereiche auch die Mode. euronews-Reporter Jeremy Wilks hat sich umgeschaut und kann mit folgenden Fashion-Innovationen aufwarten.

Die japanische Firma Seiren präsentiert einen intelligenten Spiegel, mit dessen Hilfe der Kunde oder die Kundin 470 Tausend verschiedene Kleider-Kombinationen virtuell anprobieren kann. Zunächst macht der Spiegel ein Foto vom User – dann kann die Anprobe beginnen. Sobald ein Outfit gefällt, kann es bestellt werden. Die Lieferung erfolgt in weniger als drei Wochen.

Die Firma hat sieben Geschäfte in Japan und plant die Eröffnung einer Pariser Boutique noch in diesem Jahr.

Tatsuo Kawada, Präsident & CEO, Seiren: “Derzeit gilt in der Textilindustrie der Verkauf von 60 Prozent der Produktion als großer Erfolg. Was bedeutet, dass die nicht verkauften 40 Prozent verloren gehen. Ich denke, dass es von nun an nicht erlaubt ist, auf diese Weise zu produzieren mit 40 Prozent Verlusten. Dank dieser IT-Technologie, produzieren wir allein die Artikel, die wir auch verkaufen, mit einer kleinen Produktion, vielen Stilen, kurzen Lieferzeiten, weniger Lagerbeständen und individuell zugeschnitten. Das alles lässt sich mit diesem System verwirklichen.”

Seiren to Open First Made-to-Order Fashion Store in Paris https://t.co/eLuVjZFhmI— Japan Industry News (@JpIndustryNews) 30 janvier 2017

Auch die Firma Shima Seiki setzt auf gesteigerte Effizienz mit einer 3D-Strickmaschine, die Kleidungsstücke ganz ohne Nähte herstellt – an die individuelle Körperform angepasst.

Ayumi Takeyama, Shima Seiki: “Wir können Einzelteile in einem Stück produzieren, sie sind bequem und angenehm zu tragen, schmeicheln der Silhouette und kommen direkt so aus der Maschine.”

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