Champions-League: Ronaldo beendet alle Bayern-Träume

Der Portugiese schießt bei Reals 4:2 nach Verlängerung gegen die Münchner gleich drei Tore. Ancelotti kritisiert den Schiedsrichter.

Aus und vorbei! Es hat nicht sollen sein. Doch die Bayern lieferten gestern Abend einen großen Kampf bei Real Madrid, schieden aber letztlich durch das 2:4 nach Verlängerung im Viertelfinale der Champions League gegen die Königlichen aus.

Dafür müssen sich die Münchner nicht schämen, sie haben alles gegeben, über 120 Minuten (davon 35 in Unterzahl) gefightet wie selten, mit angeschlagenen Akteuren gespielt und viel Courage sowie Leidenschaft bewiesen. "Wir wollten hier gewinnen, wollten unbedingt eine Runde weiterkommen. Ich glaube, dass die Mannschaft heute auch verdient gehabt hätte weiterzukommen", sagte Kapitän Philipp Lahm.

Gelb-Rote Karte für Arturo Vidal in der 84. Minute

Immerhin konnten sie die Verlängerung erreichen, doch das war nicht genug. Herzen und Sympathien – das haben diese Bayern gewonnen, aber dafür kann man sich nichts kaufen. Im Hinspiel vor sechs Tagen in München, bei dem 1:2 nach 1:0-Führung plus Elfmeter-Chance, hat man eigentlich den Halbfinal-Einzug verspielt. Dieses Aus wird lange weh tun, die Wunde eine ganze Weile nicht zuheilen.

Nach zuletzt fünf Halbfinal-Teilnahmen in Serie bedeutet dieses Viertelfinal-Aus für Trainer Carlo Ancelotti natürlich einen Rückschlag. Der Italiener ging erhobenen Hauptes aus seinem ehemaligen Stadion, weil er seine Mannschaft top ein- und aufgestellt hatte. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Nun muss Ancelotti in der kommenden Saison des Umbruchs, im ersten Jahr nach Philipp Lahm und Xabi Alonso sowie in der letzten S...

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