Champions League: BVB gegen Monaco - Rückspiel der Emotionen

Dortmund glaubt trotz der speziellen Umstände ans Weiterkommen in Monaco. Vor allem dank Rückkehrer Reus.

Monaco.  Es wirkt so normal. Als die Dortmunder Spieler am Dortmunder Flughafen abreisen, verabschieden sie etwa 100 schwarz-gelbe Fans. "Viel Glück", schreit eine junge Frau Pierre-Emerick Aubameyang hinterher, der durch Glitzer-Schuhe, Glitzer-Rucksack und Batman-Kappe unschwer zu erkennen ist. Als das BVB-Flugzeug zwei Stunden später in Nizza landet, strahlt die Sonne. Der Mannschaftsbus steht schon an der Landebahn bereit. Von hier geht es ins Hotel nach Monaco. Es wirkt so normal.

Bewaffnete Polizisten als Empfangskommando

Einzig einige bewaffnete Polizisten erinnern an das Attentat auf den Dortmunder Mannschaftsbus, das gerade mal acht Tage her ist, von dem die Hintergründe immer noch unklar sind, von dem man nur so viel weiß: Es hätte Tote geben können.

Allein diese Tatsache macht klar: Das Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals bei der AS Monaco (20.45 Uhr, ZDF) kann kein normales Fußballspiel für den BVB sein. Der Anschlag auf das eigene Leben, das abgesagte Hinspiel, das tränenreiche Nachholspiel keine 24 Stunden später, das 2:3 verloren ging. Das alles macht die Partie im mit 18.523 Plätzen vergleichsweise kleinen Stade Louis II zu einem emotionalen Ausnahmespiel.

Doch der Ball wird trotzdem rollen, und die Borussia muss mindestens zwei Treffer erzielen, will sie unter die letzten vier Mannschaften Europas. Hoffnung macht die starke zweite Halbzeit im Hinspiel. Hoffnung macht die beeindruckende Leistung beim 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Hoffnung macht einer, für de...

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