Champions League: FC Bayern am Scheideweg: Mia san dann mal weg

Die Spanier lästern nach Real Madrids Sieg über den altersschwachen FC Bayern. Vor dem Umbruch kommt aber erst noch das Rückspiel.

München.  Fußball ist mehr als ein Spiel. Das haben die letzten Tage gezeigt. Dennoch ist es allzu menschlich, sich in eine sportliche Aufgabe derart leidenschaftlich hineinzusteigern, als wäre es das Ein und Alles. Gut so.

Serie endet nach 16 Heimsiegen in Folge

Mit dem 1:2 gegen Real Madrid ging beim FC Bayern mehr verloren als nur ein Spiel, es war die erste Pleite nach 16 Heimsiegen in der Königsklasse – übrigens wieder gegen Real. Ein Ziel ist dahin, der Traum vom Gewinn der Champions League zerstört. Womöglich war es der Anfang vom Ende einer großen Ära. Immer vorbehaltlich, es gelingt im Rückspiel am Dienstag in Madrid kein Fußball-Wunder. Doch wer mag schon an eine sportliche Auferstehung zwei Tage nach Ostersonntag glauben? Carlo Ancelotti, als Trainer zum Optimismus verpflichtet, schützt das Flämmchen Hoffnung im Gewittersturm.

"Wir sind noch am Leben", sagte der Italiener – wissend, dass die Reanimation lediglich deshalb möglich ist, weil Real am Ende mittels verschwenderischer Chancenverwertung lebenserhaltende Maßnahmen für die Bayern zuließ. Wie die Münchner hergespielt wurden, belegen 16 Torschüsse von Madrid in Halbzeit zwei, Bayern kam auf zwei. "Wenn Manuel Neuer nicht so einen starken Tag gehabt hätte, hätten wir noch viel mehr Tore erzielt", staunte Cristiano Ronaldo nach dem 100. Europacup-Treffer.

Den Pott stemmen die Bayern nur auf Fotos

In diesem Viertelfinal-Hinspiel verdichtete sich die gesamte Saison, das Jahr eins der Ära Carlo Ancelotti. Man begann stark, souver...

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