Champions League: Nach der Niederlage gegen Real platzt Bayern vor Wut

Nach der dramatischen Viertelfinal-Niederlagebei Real Madrid dreht sich alles um den schwachen Schiedsrichter Kassai.

Madrid. Eine Nacht drüber schlafen. Hilft diesmal nicht. Vor allem, wenn man kaum ein Auge zugetan hat wie wohl alle Bayern-Profis und Verantwortlichen nach dem 2:4 n.V. bei Real Madrid. Die Bilder des Abends, dieser monumentalen Fußball-Schlacht über 120 Minuten im Champions-League-Viertelfinale waren noch zu präsent. Gedankenblitze hämmerten durch den Kopf, Szenen des Spiels flackerten vor dem inneren Auge. Eine emotionale Kurzreise durch das Erlebte. Dieser Viktor Kassai! Die zwei Abseitstore! Dieser verdammte, weil verdammt gute Cristiano Ronaldo! Diese Gelb-Rote Karte für Arturo Vidal! Der Untergang in Unterzahl mit fliegenden Fahnen, den drei Gegentoren in der zweiten Hälfte der Verlängerung binnen sieben Minuten. Was wäre gewesen, wenn?

Sehr dicht dran waren die Bayern am Halbfinal-Einzug, am Wunder, am Heldenstatus. Stattdessen: Enttäuschung. Verbitterung. Ohnmacht. Der Schuldige war schnell ausgemacht und an den Pranger gestellt. "Ich habe zum ersten Mal so etwas wie wahnsinnige Wut in mir", sprach Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge mit der Faust in der Tasche und ließ Diplomatie einfach Diplomatie sein. "Weil wir beschissen wurden, im wahrsten Sinne des Wortes", schimpfte er während seiner Rede vor den Vip-Fans und Sponsoren auf dem nach-mitternächtlichen Bankett. Das Auditorium im Hotel Gran Meliá Palacio de los Duques von Madrid applaudierte. Ein Verein in der Opferrolle. Verpfiffen.

Karl-Heinz Rummenigge:"Wir wurden beschissen"

Der Vollständigkeit halber se...

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