Chef fürs neue IT-Referat - Gegen das Computer-Chaos: Stadt sucht neuen Minister

Irene Kleber

In den nächsten Tagen schreibt die Verwaltung den Chefposten fürs neue IT-Referat aus.

So einen Chefposten hat die Stadt nicht so oft mal zwischendurch zu vergeben: Ein fesches Büro an der Marsstraße, bis zu 1.500 Mitarbeiter, ein Jahresbudget von rund 200 Millionen Euro – und ein lukratives Salär von 112.000 Euro brutto jährlich, mindestens sechs Jahre lang.

So viel wird er als kommunaler "Beamter auf Zeit" in der Besoldungsgruppe B 6 verdienen: der Chef des neuen "Referats für Informations- und Telekommunikationstechnik" (IT), das die Stadt noch in diesem Jahr neu schaffen will. Damit hat München dann (neben den Großbehörden wie Schulreferat-, Sozialreferat, Kreisverwaltungs- oder Baureferat) ein insgesamt zwölftes Stadt-Ministerium – zuständig für Computerfragen.

In den nächsten Tagen wird die Stelle öffentlich ausgeschrieben. Das hat der Stadtrat jetzt beschlossen. Ein interessanter Job also – einerseits. Andererseits: Der neue Technik-Minister, der die Behörden Stadt mit allen wichtigen Informations- und Telekommunikationslösungen versorgen soll, hat eine Mammut-Aufgabe zu stemmen. Nach dem anhaltenden Chaos mit der städtischen Computertechnik wird es ohne Ärger kaum laufen.
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