Cher beschimpft Donald Trump nach Missverständnis als “Dummkopf mit einem Eidechsengehirn”

Cher korrigierte Donald Trump via Twitter. (Bild: ROBERTO SCHMIDT/AFP/Getty Images, Adam Bettcher/Getty Images
    • Cher äußerte sich auf Twitter zum Thema Migration in Los Angeles
    • US-Präsident Donald Trump beglückwünschte die Sängerin dafür
    • Die Künstlerin stellte klar, Trump habe sie vollkommen missverstanden

In Sachen Politik haben Sängerin Cher und der US-Präsident völlig verschiedene Meinungen – auch wenn Donald Trump das bis vor Kurzem anders sah. Er äußerte seine Zustimmung zu einem Tweet, den Cher zum Thema der Behandlung von Migranten in Los Angeles absetzte:


“Ich verstehe, dass es wichtig ist, Einwanderern zu helfen aber MEINE STADT (Los Angeles) kümmert sich nicht einmal um ihre eigenen Bürger. Was ist mit den über 50.000 Bürgern, die auf der Straße leben? Wenn mein Staat sich nicht um seine eigenen Leute kümmern kann (viele von ihnen sind VETERANEN), wie kann er sich dann um noch mehr kümmern?”

Cher einer Meinung mit Donald Trump? Keineswegs!

Trump glaubte, in Cher eine Unterstützung seiner Politik gefunden zu haben und tweetete:


“Ich stimme @Cher zu”

Doch kurz darauf stellte die Sängerin klar: Hier wurde sie massiv missverstanden. In einem zweiten, recht emotionalen Tweet erklärte sie, was sie wirklich sagen wollte und beleidigte den US-Präsidenten in diesem Zuge heftig:


“Ich bin damit einverstanden … , dass die DEMOKRATEN NOCH NICHT am Start sind, SIE SPIELEN POLITIK UND Trump SPIELT SCHLACHTE DEINE FEINDE AB & SORGE FÜR KONSTANTES CHAOS. Er ist ein IGNORANTER DUMMKOPF mit Eidechsengehirn, der sein Überleben über das aller anderen stellt. Wenn die Demokraten auf ihn warten, um erleuchtet zu werden, dann viel fuck**g Spaß dabei. Er hat das Herz und die Seele eines Toten.”

Los Angeles ist eine “Stadt der Zuflucht”

Mit diesen deutlichen Worten stellte Cher klar – nein, sie ist keinesfalls einer Meinung mit Donald Trump.

Losgetreten hatte das Thema Trumps Pressesprecherin Sarah Sanders. Die Politikberaterin sagte am Wochenende, dass die Regierung eine Verteilung der aus Mittel- und Lateinamerika strömenden Migranten in sogenannte “Schutzstädte” oder “Städte der Zuflucht” in Erwägung ziehe. Die Verantwortlichen Politiker in Los Angeles hatten ihre Heimat im Februar bereits zu einer ebensolchen “Stadt der Zuflucht” erklärt.

Donald Trumps Plan zur Unterbringung illegaler Migranten in “Zufluchtsstädten”: