China führt Antidumping-Maßnahmen gegen australischen Wein ein

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Importeure müssen Zuschläge auf australischem Wein zahlen.

China hat angekündigt, Antidumping-Maßnahmen gegen Wein aus Australien einzuführen. Die eigene Wirtschaft soll geschützt werden.

Wegen Dumping-Preisen habe die einheimische Weinindustrie einen "wesentlichen Schaden" erlitten, begründete das chinesische Handelsministerium den Schritt am Freitag in einer Erklärung. Die vorübergehenden Maßnahmen sollen ab Samstag in Kraft treten.

Demnach müssen chinesische Importeure von australischem Wein Zuschläge von rund 107 bis 212 Prozent zahlen. China ist Australiens größter Handelspartner. Nach Angaben der australischen Regierung erreichten die Weinexporte nach China im vergangenen Jahr einen Rekordwert von rund 755 Millionen Euro.

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Die Beziehungen der beiden Länder hatten sich zuletzt jedoch verschlechtert. Nachdem Australien Aufklärung darüber forderte, wie genau die Coronavirus-Pandemie begann, nahm Peking die australische Lebensmittelindustrie ins Visier. Rindfleischimporte von vier großen australischen Produzenten wurden ausgesetzt. Auf Gerste wurde ein Zoll von 80,5 Prozent eingeführt.

Im Juni hatte Peking außerdem Touristen und Studenten geraten, Australien zu meiden. Begründet wurde dies mit angeblichem anti-asiatischem Rassismus.

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