China ruft nach Wiederaufnahme Nordkoreas auf US-Terrorliste zum Dialog auf

Chinesich-nordkoreanische Beratungen vom Freitag

Nachdem die USA Nordkorea wieder auf ihre Liste der Terrorunterstützerstaaten gesetzt haben, plädiert China für eine Lösung im Dialog. "Wir hoffen weiterhin, dass alle beteiligten Seiten zu einem Abbau der Spannungen beitragen und wieder Gespräche aufnehmen können", sagte der chinesische Außenamtssprecher Lu Kang am Dienstag in Peking.

China habe die Hoffnung, dass alle Beteiligten "den richtigen Weg einschlagen", um den Konflikt auf der Koreanischen Halbinsel "durch Dialog und Beratungen" zu lösen. In dieser Hinsicht sollte aus chinesischer Sicht "mehr getan werden".

Die USA hatten Nordkorea am Montag wieder auf ihre Liste der Terrorunterstützerstaaten gesetzt. US-Präsident Donald Trump sagte, Nordkorea habe "wiederholt Akte des internationalen Terrorismus unterstützt, darunter Morde auf ausländischem Territorium".

Pjöngjang war im Jahr 2008 im Zuge der Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm von der Liste gestrichen worden. In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang massiv verstärkt. China setzt sich in dem Konflikt seit langem für eine Verhandlungslösung ein.

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