Christoph Maria Herbst: So geht er mit Vorurteilen um

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Christoph Maria Herbst credit:Bang Showbiz
Christoph Maria Herbst credit:Bang Showbiz

Christoph Maria Herbst hat über das Thema Vorurteile gesprochen.

Der Schauspieler wurde dank seiner Rolle als ‘Stromberg‘ berühmt. Doch mit einher gingen auch diverse Vorurteile. Im Interview mit ‘Bild der Frau‘ erzählte er jetzt, wie er selbst damit umgeht: „Ich behandle jeden Menschen gleich – ob ich mit dem Vorstand der Telekom oder einem Taxifahrer rede. Alltagsdiskriminierung beginnt für mich, wo Leute mit zweierlei Maß messen. Ich rede nach einem Konzert auch von Sängerinnen und Sängern statt nur von Sängern. Was mir aber nicht über die Lippen kommt, ist dieses Sänger:innen. Das ist grauenhaft, dieses Rumschrauben am Wording, es hat für mich nichts mit Inhalten zu tun.“ Trotzdem begegnet er selbst Vorurteilen: „Im beruflichen Bereich bin ich lange nur ‘der Stromberg‘. Weil mir mal eine Figur gelungen ist, die sich nicht gerade von ihrer empathischsten Seite gezeigt hat, denken viele, dass ich auch privat ein Roboter oder eine Tiefkühltruhe sei. Ich hatte vor Jahren mal eine wunderbare Begegnung mit Detlev Buck, wir haben in Berlin ein paar Bier zusammen getrunken. Danach schrieb er mir: ‘Hätte gar nicht gedacht, dass du so ein Netter bist.‘ Das fand ich so entzückend wie erschreckend zugleich. Das geht eben auch in Richtung falsche Annahmen.“

Auf die Frage, ob er momentan selbst mit der Midlife-Crisis zu kämpfen habe, sagt er: „Ich muss meine Midlife-Crisis schon vor zwölf Jahren gehabt haben, sie hat aber nicht wehgetan. Männer in der Midlife-Crisis machen ja dummes Zeug, sie müssen schnell noch einen Motorradführerschein machen oder ein Cabrio kaufen. Ich habe einen Gleitsegelschein gemacht, das Paragliding blieb ein tolles Hobby. Wenn Midlife-Crisis sich so anfühlt, dann immer her damit.“

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