CIA-Chef bezeichnet Wikileaks als feindlichen Geheimdienst

Mike Pompeo


CIA-Direktor Mike Pompeo hat die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks als nicht-staatlichen „feindlichen Geheimdienst“ bezeichnet.

Dieser Geheimdienst werde oftmals von staatlichen Akteuren etwa aus Russland unterstützt, sagte der Chef des US-Geheimdienstes am Donnerstag in seiner ersten Rede im neuen Amt vor dem Center for Strategic and International Sudies. So habe der russische Militärgeheimdienst Wikileaks benutzt, um Material zu verbreiten, das durch Hackerangriffe auf die Demokratische Partei bei US-Präsidentenwahl gewonnen worden sei. Zudem ermuntere Wikileaks seine Anhänger, sich um Anstellung bei der CIA zu bemühen, um an Geheiminformationen zu gelangen.

Pompeo bezeichnete Wikileaks-Gründer Julian Assange als Betrüger und als Feigling. Assange hält sich derzeit in der Botschaft Ekuadors in London auf. Der Australier hat die USA wegen der Veröffentlichung Hunderttausender geheimer Nachrichten gegen sich aufgebracht. Er wehrt sich gegen eine Auslieferung nach Schweden, weil er von dort nach eigenen Worten in die USA gebracht werden könnte, wo im Zusammenhang mit dem WikiLeaks-Fall ermittelt wird. Die Vergewaltigungsvorwürfe aus Schweden hat er zurückgewiesen.

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