CL-Pleite gegen Real Madrid - Wendepunkt des FC Bayern: Der Anfang vom Ende

Patrick Strasser

Die Niederlage gegen Madrid und das drohende Aus markieren einen Wendepunkt für den FC Bayern. Viele Profis spielen auf den Zielgeraden ihrer Karrieren. Trainer Ancelotti muss sich Fragen stellen.

München - Mit dem 1:2 gegen Real Madrid ging beim FC Bayern mehr verloren als nur ein Spiel, rein statistisch war es die erste Pleite nach 16 Heimsiegen in der Königsklasse. Schwerer wiegt, dass ein Ziel, der Traum vom erneuten Gewinn der Champions League, zerstört ist. Und womöglich war es der Anfang vom Ende einer großen Ära, der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Immer vorbehaltlich, den Bayern gelingt im Rückspiel am Dienstag in Madrid kein Fußball-Wunder.

Doch wer mag schon an eine sportliche Auferstehung zwei Tage nach Ostersonntag glauben? Carlo Ancelotti, der Trainer, zum Optimismus verpflichtet, muss das Flämmchen Hoffnung mit beiden Händen im aufgezogenen Gewittersturm schützen. "Wir sind noch am Leben", sagte der Italiener – wohl wissend, dass die Reanimation lediglich deshalb möglich ist, weil Real gegen Ende der Partie mittels verschwenderischer Chancenverwertung lebenserhaltende Maßnahmen für die Bayern betrieben hatte.

Peng. Plopp. Finalträume sind zerplatzt

Wie die Münchner hergespielt wurden, belegen die 16 Torschüsse von Madrid in der zweiten Halbzeit, Bayern kam auf zwei. Ohne Torwart Manuel Neuer hätte es ein Debakel von historischem Ausmaß gegeben. In diesem Viertelfinal-Hinspiel verdichtete sich die gesamte Saison, das Jahr eins der Ära Carlo Ancelotti. Man begann stark, souverän.

Die Bayern strahlten nach dem Kopfball-Treffer von Arturo Vidal zur 1:0-Führung genau das aus, was ihr Vordenker, der verantwortliche Mann an der Linie verkörpert: Da sein, wenn es darauf ankommt.
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