Comeback im knallroten Kleid – aber ohne Donald Trump

Melania Trump.
Melania Trump.

Melania Trump (54), die ehemalige und potenziell baldige First Lady der USA, sorgt mit ihrem Auftritt bei einer Gala in New York für Aufsehen. Während von ihrem Mann Donald Trump jede Spur fehlt, glänzt sie in einem hautengen, knallroten Kleid und sammelt Geld für eine LGBTQ+-Organisation.

Beim TV-Duell zwischen Joe Biden (81) und Donald Trump (78) in Atlanta am 27. Juni fehlte Melania Trump. Traditionell stehen die Ehepartner bei solchen Anlässen an der Seite der Präsidentschaftskandidaten. Ihre Abwesenheit nährte Gerüchte über eine mögliche Ehekrise. Jill Biden (73) hingegen, die Ehefrau des amtierenden Präsidenten, stärkte ihrem Mann beim Duell den Rücken.

Melania sammelt Geld für LGBTQ+-Organisation

Es ist ein öffentlicher Auftritt, bei dem man gleich zweimal hinschauen muss. Nicht unbedingt, weil Melania – wie üblich – mit einem Wow-Look in New York auftaucht. Außerdem war es das erste Mal seit zwei Monaten, dass die 54-Jährige überhaupt in der Öffentlichkeit zu sehen war. Zuletzt wohnte sie der Graduation ihres Sohnes Barron (18) bei, der in Florida seinen High-School-Abschluss gemacht hatte.

Zur Veranstaltung für die konservative LGBT-Gruppe "Log Cabin Republicans" tauchte Melania nun wieder auf. Bei ihrem Auftritt in New York trug Melania ein rotes Etuikleid und rote Lackleder-Pumps. Offizielle Bilder der Veranstaltung gibt es nicht, hingegen kursieren ein paar Schnappschüsse in den sozialen Medien.

Wird Melania Trump nun doch politisch?

Sie organisierte eine Spendengala im Trump Tower, um Geld für die LGBTQ+-Organisation zu sammeln. Die Veranstaltung brachte 1,4 Millionen Dollar ein. Zu den Gästen zählten prominente politische Persönlichkeiten wie Kellyanne Conway (57), die ehemalige Wahlkampfmanagerin von Donald Trump, und Richard Grenell (57), der ehemalige amtierende Direktor des US-Geheimdienstes. Von Donald Trump fehlt auf den ersten Blick jede Spur, auch wenn die Veranstaltung sogar im privaten Penthouse des Politikers stattfand. Laut US-amerikanischen Medien soll er allerdings anwesend gewesen sein, hielt sich jedoch im Hintergrund.

Beobachter spekulieren, ob Melania nun aktiv in den Wahlkampf eingreift. Richard Grenell, einer der Gäste, bezeichnete das Event als die erste Wahlkampfveranstaltung in der Trump-Residenz. "Unser Ziel ist es, 50 Prozent der Stimmen der Schwulen für Donald Trump zu gewinnen", so Grenell auf X. Vielleicht eine Zielgruppe, die Melania besser erreichen kann, als ihr Mann?

Melania und Donald Trumps gestörte Beziehung

Doch Politik beiseite reißen die Gerüchte um den gestörten Beziehungsstatuts der Trumps nicht ab. Gemeinsame Auftritte gibt es zurzeit nicht. Enge Vertraute der ehemaligen First Lady meinen zu wissen, dass sie dem Weißen Haus fernbleibe, wenn ihr Mann tatsächlich nochmal gewinnen sollte. Sie wäre die erste First Lady, die nicht mit ihrem Präsidentenmann im Weißen Haus leben würde.

Auch in der Erziehung von Sohn Barron scheint es Meinungsverschiedenheiten zu geben. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida stellt Donald den gemeinsamen Sohn zuletzt noch ins Rampenlicht. Sogar von einer politischen Karriere des 18-Jährigen ist schon die Rede. Eine Sache, die Mutter Melania wohl nicht gefallen dürfte.

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