Computer, Playstation und Co. : Hamburger Studie: Kids daddeln mehr wegen Corona

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Im Corona-Lockdown mussten sich Kinder und Jugendliche viel in den eigenen vier Wänden beschäftigen. Eine Studie der DAK-Gesundheit zeigt: Um sich ihre Langeweile zu vertreiben, zog es viele zu digitalen Spielen und sozialen Medien. Die Politik will nun die Medienkompetenz stärken. Geschlossene Schulen, Ausgangsbeschränkungen und fehlende Freizeitangebote: Während des sogenannten Corona-Lockdowns haben Kinder und Jugendliche laut einer Studie bis zu 75 Prozent mehr Zeit mit digitalen Spielen und sozialen Medien verbracht. Das geht aus einer Untersuchung der Krankenkasse DAK-Gesundheit und Forschern des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Studie am UKE in Hamburg: Suchtgefahr könnte sich erhöhen Die Studien-Initiatoren zeigten sich angesichts des Anstiegs alarmiert. Ihre Sorge: Bei einer zu starken Gewöhnung könnte sich auch die Suchtgefahr erhöhen. „Unsere Studie zeigt, dass wir dringend ein verlässliches und umfassendes Frühwarnsystem gegen Mediensucht brauchen“, sagte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Jugendliche spielen Computerspiele: Nutzungsdauer stieg deutlich an Wie aus der Befragung hervorgeht, griffen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren, die mindestens einmal pro Woche spielen, während des Corona-Lockdowns nicht nur häufiger zu digitalen Spielen auf Tablets, Smartphones, Spielkonsolen und am PC, sondern auch die Nutzungsdauer stieg deutlich an. Während im September vergangenen Jahres die durchschnittliche Spieldauer werktags noch bei rund 79 Minuten lag, kletterte sie im April - also rund...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo